{"id":371,"date":"2015-11-17T11:36:34","date_gmt":"2015-11-17T09:36:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.petima.de\/?page_id=371"},"modified":"2022-01-15T18:29:19","modified_gmt":"2022-01-15T16:29:19","slug":"gedichte-und-geschichten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.petima.de\/?page_id=371","title":{"rendered":"blog"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wintergeruch<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"724\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.petima.de\/wp-content\/uploads\/Wintergeruch12022-724x1024.jpg\" alt=\"\" data-id=\"950\" class=\"wp-image-950\" srcset=\"https:\/\/www.petima.de\/wp-content\/uploads\/Wintergeruch12022-724x1024.jpg 724w, https:\/\/www.petima.de\/wp-content\/uploads\/Wintergeruch12022-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.petima.de\/wp-content\/uploads\/Wintergeruch12022-768x1086.jpg 768w, https:\/\/www.petima.de\/wp-content\/uploads\/Wintergeruch12022-1086x1536.jpg 1086w, https:\/\/www.petima.de\/wp-content\/uploads\/Wintergeruch12022.jpg 1240w\" sizes=\"auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"453\" src=\"http:\/\/www.petima.de\/wp-content\/uploads\/Atemerfahrung0520202-1024x724.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tragender Moment<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery aligncenter columns-1 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"479\" src=\"https:\/\/www.petima.de\/wp-content\/uploads\/Atembegegnung-3.jpg\" alt=\"\" data-id=\"974\" data-full-url=\"https:\/\/www.petima.de\/wp-content\/uploads\/Atembegegnung-3.jpg\" data-link=\"https:\/\/www.petima.de\/?attachment_id=974\" class=\"wp-image-974\" srcset=\"https:\/\/www.petima.de\/wp-content\/uploads\/Atembegegnung-3.jpg 600w, https:\/\/www.petima.de\/wp-content\/uploads\/Atembegegnung-3-300x240.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pl\u00f6tzlich finden mich die Worte. Ich sp\u00fcre das sanfte Verbinden des sehnsuchtsvollen Atems. Er zeigt mir den Weg, das Wie der Verbundenheit. Ein durch die Poren webender Hauch, kaum wahrnehmbar, kraftvoller als jeder gewollte Atemzug. Will ich Dich festhalten, wirst Du fl\u00fcchtig. Ein bewusster, mich durch den Tag tragender Moment.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kabira Hesse, 05.2020 (c)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Atemwellen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend der Weltenatem neue Wellen schl\u00e4gt,<br>schl\u00e4ngelt sich mein tiefster innerer Atem<br>hierhin und dorthin.<br>Neue Wege wagt er,<br>webt neue lichte Atemgew\u00e4nder.<br>Ein L\u00e4cheln erwirkt er und Erkenntnisse.<br>Leicht und nichts Muss, hier und jetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kabira Hesse \u00a9<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Atemumarmung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich umarme meinen Einatem,<br>der mich f\u00fcllt und verlebendigt.<br>Ich umarme meinen Ausatem,<br>der mir kreatives Sein schenkt.<br>Ich umarme meine Atemruhe,<br>die in ihrer Tiefe den Wandel birgt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kabira I. Hesse, 01.04.2020 \u00a9<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das Weltenego&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eNur nicht weiter so\u201c, hei\u00dft der Titel des Buches von J\u00fcrgen Leinemann. Er f\u00e4llt mir in Tagen wie diesen ins Auge. Lange ist es her, meine Zeit bei dem Nachrichtenmagazin. W\u00e4re ich heute noch dort, w\u00fcrde ich den Titel der n\u00e4chsten Ausgabe vorschlagen: \u201eDas Weltenego\u201c.<br>Als humanistische Therapeutin gehe ich davon aus, dass der Mensch zur Ganzheit strebt und an den Dingen, die ihm begegnen, wachsen kann. Jetzt sp\u00fcre ich, das Weltenego ist ersch\u00fcttert in den tiefsten Tiefen seines Seins. Nichts bleibt, wie es war. Der Mensch wird zur\u00fcckgeworfen auf ein Minimum seines Daseins, ohne Fu\u00dfball, ohne Events, ohne Shoppen. \u201eEs ist wie im Krieg\u201c, sagt die Nachbarin. Ja, das mutet an.<br>Erst der Sturm, dann Corona. Das Gro\u00dfe Ganze will etwas von uns, von uns als globale Gesellschaft. Innehalten, Wichtiges vom Unwichtigen trennen. Was wollen wir wirklich, im Miteinander, im gro\u00dfen Ganzen? \u201eNur nicht weiter so\u201c, wir werden an diesen Themen wachsen oder gemeinsam untergehen, die beiden M\u00f6glichkeiten sehe ich jetzt f\u00fcr die globale Welt.<br>Materielles Wachstum, B\u00f6rse als Hauptziel f\u00fcr das Menschsein geraten mehr ins Strudeln denn die Bankenkrise, mehr als jeder Syrienkrieg, der uns \u00fcber die Medien ins Wohnzimmer geschickt wird. Sch\u00f6n weit weg, nur auf dem Bildschirm. Virtuelle Welt, k\u00fcnstliche Intelligenz, Spielen, Spielen.<br>Heute scheint die Sonne, die kleinen Insekten tanzen darin. Sich drau\u00dfen begegnen, mit ein wenig Abstand, davon spricht der Virologe. Drau\u00dfen bleiben die Viren nicht so lange in der Luft h\u00e4ngen, fallen schneller auf die Erde. Vielleicht gehe ich heute l\u00e4nger spazieren und sp\u00fcre den Fr\u00fchlingsduft der Erde.<br>Wir werden auch diese Krise meistern, wie so vieles. Nichts bleibt wie es ist, der Wandel, das wissen wir alle, ist die st\u00e4rkste Kraft der Welt, auch der globalen. Meine Generation hatte es gut, hier in Europa zu leben, kein Krieg, wenig Bomben, wenig Glaubenskrisen. Ich bin besser als Du, ich wei\u00df die Wahrheit, in Tagen wie diesen z\u00e4hlt das nicht. Daran k\u00f6nnen wir wachsen. Wieder miteinander sprechen lernen, f\u00fcreinander da sein. Es geht nicht darum, Altes ist besser. Nicht darum, wieder Mauern zu bauen. Doch vielleicht ist Weniger Mehr. Weniger Gier, mehr Freude.<br>Die Parteienwelt wandelt sich, vielleicht ist eine Gesellschaftskommission, eine gro\u00dfe Runde mit Menschen aller Richtungen und Schichtungen die Wahl.<br>Europa tr\u00e4gt die Schuld, schreit der m\u00e4chtige Mensch. Nein, die Amerikaner, kreischt der Diktator. Schuld oder Chance? \u201eNur nicht weiter so\u201c, schreibt J\u00fcrgen Leinemann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kabira I. Hesse, 15.03.2020 zur Coronakrise (Copyright&#8220;!)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Weltenatem<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er pustet um die H\u00e4user, macht weiter auf sich aufmerksam, wird auch lauter. Der Weltenatem ist in Aufruhr, \u201eVersteht Ihr nicht!\u201c, ruft er. Atemlos geht es nicht weiter, 1000 Emails am Tag, B\u00f6rsennachrichten, Bomben, mehr H\u00e4user, mehr, mehr. Er beruhigt sich ein wenig, der Weltenatem, noch ist er misstrauisch, die lange Leine noch eingerollt. Die Worte von Herrn M\u00e4lzer h\u00f6rt er, \u201eWenn das so weiter geht, bin ich bald bankrott\u201c. \u201eWo sind all\u2018 die Millionen, die Du verdient hast\u201c, fragt sich der Weltenatem, \u201eso schnell dahin?\u201c \u201eWarum bestrafen Sie uns mit Kontaktverbot?\u201c, fragt Anne Will, auch das h\u00f6rt er und schaltet den Fernseher ab, traurig, weil sie es nicht verstehen. Er zieht sich wieder zur\u00fcck, hinter den Busch und wartet und manches Mal pustet er um die H\u00e4user und hofft, vielleicht h\u00f6rt jemand und versteht. Er wei\u00df um die Aufgabe der Journalisten, sie wollen wachr\u00fctteln, provozieren, er wei\u00df, das darf auch in Zeiten wie diesen nicht in den Hintergrund r\u00fccken. Jetzt geht es darum nicht. Die S\u00e4rge, noch nicht genug. Niemand, der die Hand h\u00e4lt im \u00dcbergang. Kein Abschiedsritual. Sie stehen dort, aufgereiht, Bilder, die erinnern an andere Zeiten. \u201eNoch nicht genug\u201c, fragt er sich. Was noch? Er pustet um die H\u00e4user, der Weltenatem, er, der verbindet, er, der bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Kabira I. Hesse, Copyright, 23.03.2020,)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Erfahrungsbericht zur 2j\u00e4hrigen Ausbildung \u201eLiving the Gestalt\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei Ausbilungsseminare hatte ich bereits verpasst, als ich mich mit 54 Jahren dazu entschied, mich, trotz all\u2019 meiner bereits vorhandenen Erfahrung als Atemtherapeutin und diverser Gaps und Assistenz bei Rajan und Deva Prem, f\u00fcr die zweij\u00e4hrige Ausbildung \u201eLiving the Gestalt\u201c anzumelden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Prim\u00e4rtherapie hatte ich durchlebt, so konnte es, wenn auch mit einigen Widerst\u00e4nden was Protokoll und Referat anbelangte, im Dezember 2015 beginnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ersten zwei Wochenenden waren ein vorsichtiges Kennenlernen der 24-k\u00f6pfigen Gruppe und der vier Assistenten, ein Kennenlernen der Gespr\u00e4chstherapie von Carl Rogers, in meinem Empfinden die Grundlage jeglicher therapeutischen Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Schnuppern in die Arbeit von Fritz Perls, die ersten Demositzungen in der Runde von Deva Prem und Rajan, die mich immer wieder beeindruckten, wie empathisch, wie pr\u00e4sent, wie auf den Punkt bringend, wie auch schwierigste Momente liebevoll begleitend sie arbeiteten. Diese Demositzungen lie\u00dfen die Arbeit von Fritz Perls lebendig werden und durch sie lernte ich immens viel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir \u00fcbten zu zweit, wir \u00fcbten zu dritt. Von Beginn an steht die \u00dcbungssituation, neben der Morgenrunde, in der jede\/r von sich erz\u00e4hlt, von dem, was sie im Hier und Jetzt gerade bewegt, im Vordergrund. Wenn\u2019s schwierig wurde, begleiteten die Assistenten\/innen hilfreich, sie waren immer pr\u00e4sent, wenn wir &#8211; in welcher Form auch immer &#8211; Hilfe brauchten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deva Prem und Rajan und die Assisten\/innen hielten den Raum der Gruppe, vermittelten die Arbeit von Fritz Perls fundiert, klar und setzten Grenzen, wenn es in der Gruppe mal zu sehr \u201ebrodelte\u201c. Der Gruppenprozess ist Teil der Ausbildung, sicher, allzu sehr in eine Encountergruppe sollte es nicht gehen, der zeitliche Rahmen ist begrenzt. Nicht zuletzt aufgrund der Erfahrung des engen zeitlichen Rahmens gibt es jetzt ein einj\u00e4hriges Aufbautraining mit einem Encounter-Wochenende.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Woche auf Mallorca war ein besonderes Sahneh\u00e4ppchen, die Gruppe wuchs tiefer zusammen, eine heikle Situation wurde gemeistert, alle kamen wieder, niemand stieg\u2019 aus. Wir konnten nicht nur \u00fcben, \u00fcben, \u00fcben, wir konnten schwimmen gehen und wurden mit dem leckersten Essen bekocht. Mallorca wird nun Parimal, sicher nicht minder intensiv.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier und Jetzt und Kontakt. Wie gehe ich empathisch in den Kontakt und bleibe trotzdem bei mir, eine Grundlage der gestalttherapeutischen Arbeit. Kontakt mit mir, Kontakt mit den anderen, immer wieder, sei es im inneren Dialog, sei es im Tanzen, sei es in der Meditation. Meditation, ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Spiritualit\u00e4t, ohne sie geht es nicht, Deva Prem und Rajan leben sie, missionieren nie. Vielleicht entschieden sich gerade deshalb einige aus der Gruppe, Sanyas zu nehmen. Die Feiern waren tiefe, freudvolle Erfahrungen, es gibt keine Worte, die Liebe, die Verbundenheit in diesen Feiern zu beschreiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Psychodrama und Tr\u00e4ume, Mann und Frau und auch die Gestaltgrundlagen, nie wurde es langweilig, wir lachten und weinten, wir lernten unser Anderssein zu tolerieren und spielten auf der B\u00fchne, auf der ein Kartoffelsack und auch Gorillas uns lachende Tr\u00e4nen ins Gesicht trieben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Neurosen wurden gelebt, erkannt und in Referaten deutlich im Unterschied zu Sigmund Freud beschrieben. Ein wichtiges Modul. Die eigenen Manipulationen zu erkennen. Wie genau mache ich es, die Verantwortung zu verschieben, nicht erwachsen und autark mein Leben zu leben? Welche Neurosen schlummern in mir, diese Erkenntnis hilft beim Begleiten der Menschen, die zu uns kommen. Zu sehen, zu f\u00fchlen, wie sie versuchen, uns zu manipulieren, sich selbst auch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht nur die ein, zwei, drei B\u00fccher, die zu lesen ein Muss, Sollte, Kann, Darf sind, auch die Referate und Protokolle, die lie\u00dfen bei manch\u2019 einer\/einem den Schwei\u00df ausbrechen, aber sie unterst\u00fctzten die gestalttherapeutischen \u00dcbungserfahrungen, und sie verdeutlichten mir Fritz Perls, seinen Hintergrund, sein Neurosenmodell und den Einfluss auf die Gestalttherapie. Sie sind f\u00fcr mich ein Geschenk. Fritz Perls wurde Gestalt. Intuition und Wissen konnten sich in mir verbinden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu sehen und zu sp\u00fcren, wie sehr sich die Gruppenteilnehmer\/innen, ich mich und&nbsp;auch die Assistenten, auch Deva Prem und Rajan sich innerhalb der zwei Jahre ver\u00e4nderten, beeindruckte mich und unterst\u00fctzte meine \u00dcberzeugung, dass die Gestalttherapie Fritz Perls\u2019 mein Weg ist. Kleine \u00dcbungssequenzen (das Pendeln, Identifikation, Wahrnehmen was sich jetzt zeigt, Arbeit mit dem inneren Kind) zeigten und zeigen oft gro\u00dfe Erkenntnisse, sei es in der Ausbildung, sei es in meiner Praxis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine fundierte, lebendige Ausbildung, selten langweilig, manchmal in der langen Morgenrunde; selbst dann lernten wir: \u201eDie M\u00fcdigkeit zeigt etwas von dem, was gerade gesprochen wird, das hat mit Dir zu tun.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Deva Prem und Rajan in Ihrem Flyer schreiben: \u201eWir w\u00fcnschen uns, dass unsere Absolventen belebte, beseelte, beherzte Menschen sind und jeder aus seiner individuellen Geschichte und aus seiner Lebenssituation heraus eine eigene Arbeitsweise findet und dennoch eindeutig als Gestalttherapeut zu erkennen ist.\u201c, dann mag ich nur sagen: \u201eEs gelingt Euch, genau dieses zu vermitteln. Ich werde meinen Weg als Gestalttherapeutin gehen, mit meinem Hintergrund, mit meiner Lebenssituation und mit der Erfahrung und dem Wissen, was ich aus der 2j\u00e4hrigen Ausbildung mitnehmen durfte.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer diesen Weg w\u00e4hlt, wird durch\u2019s Nadel\u00f6hr gehen, ein Verstecken gibt es nicht. Einmal dadurch, lebt es sich leichter, lebendiger und intensiver, ein Weg nicht nur mit dem Ziel Gestalttherapeut\/in zu werden, ein Weg zu sich selbst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00f6ln, 05.04.2016  Kabira I. Hesse (c)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wintergeruch Tragender Moment Pl\u00f6tzlich finden mich die Worte. Ich sp\u00fcre das sanfte Verbinden des sehnsuchtsvollen Atems. Er zeigt mir den Weg, das Wie der Verbundenheit. Ein durch die Poren webender Hauch, kaum wahrnehmbar, kraftvoller als jeder gewollte Atemzug. 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